Was „modernes“ Requirements Management hier heißt
Nicht mehr Tickets pflegen. Jede Pflicht hat eine stabile ID, eine Spec-Seite, eine Klausel, eine Verification Method und einen sichtbaren Zustand: gedeckt, teilweise oder Lücke. Abdeckung ist kein Gefühl — sie ist eine Matrix.
Bei Automotive-Zulieferern sitzt Requirements Management zwischen OEM-Lastenheft, interner System-/Software-Spec und dem ALM (Polarion, Jira, DOORS). Das ALM speichert Tickets hervorragend. Extrahieren, zerlegen und Lücken finden tut es nicht. Genau dort setzt Cevelar an — als Coverage-Schicht vor und neben dem ALM, nicht als Ersatz.
Wo es heute bricht
- Zwei Sprachen, eine Zeile. Die zweite Pflicht steht nach dem Semikolon und landet nie als eigene ID.
- Norm ohne Abschnitt. „Nach ISO 26262“ oder „ASPICE-konform“ ist keine Traceability.
- Change nur in der Mail. CR-19 verschärft 20 ms auf 15 ms. Polarion kennt den Ticket-Status. Die Spec-Seite und der Testfall nicht.
- Assessment startet bei der Evidenz. Der Assessor will den Pfad zurück zur Seite — nicht den Screenshot einer grünen Zelle.
Noch kein RM-Tool? Dann: Requirements Management einführen ohne ALM.
Verwandt: Prüfplan aus OEM-Lastenheft, ASPICE Traceability.