Was „Batterietest planen“ konkret heißt
Ein Batterietestplan ist die Matrix aus Pflichttests (UN 38.3, IEC 62619, OEM, oft R100 oder ISO), DUT-Ebene, Sequenz, Sample-Mengen und Laborkapazität. Ohne diese Matrix bucht das Programm Einzelprüfungen und merkt Lücken erst im Audit.
Prüfhäuser wie FEV, Fraunhofer oder Kiwa brauchen ein eindeutiges Verfahren, ein Sample und ein Acceptance-Kriterium. Das liefert nicht das Labor, das liefert der Plan. Cevelar erzeugt diesen Plan aus dem Lastenheft. Die Kampagne selbst kann Arc über akkreditierte Institute fahren.
Welche Blöcke der Plan immer tragen muss
- UN 38.3 für Transport.
- IEC 62619 für industrielle Sicherheit.
- OEM- und Kundentests (Vibration, Salznebel, Lebensdauer), oft härter als die Norm.
- EU 2023/1542 und der Batteriepass, sobald Felder Nachweise brauchen.
Lücke, die teuer wird: zwei Institute testen denselben Pulse, ein Pflichttest fehlt, weil er nur in einer E-Mail stand. Traceability auf die Spec-Seite verhindert das.